Das Baby schon bei der Geburt versichern

Posted by: Phillip  :  Category: Allgemein

Die Überschrift dieses Artikels bezieht sich selbstverständlich nicht auf die Versicherungen, die einem irgendwann einmal zu einem Fälligkeitstermin Geld auszahlen. Vielmehr geht es um eine ganz besondere Form der Lebensversicherung, die man nur dann abschließen kann, wenn das Kind gerade geboren wurde. Der Name dieser besonderen Sicherheit ist Nabelschnurblut. Das Blut, das sich nach der Geburt in der Nabelschnur befindet, wird hierzu abgezapft und eingefroren. Es kommt in eine große Blutbank und wird von dort an aufbewahrt. Besonders wenn das Kind irgendwann einmal eine schwere Krankheit bekommt, bei der Stammzellen wichtig sind, kann das Nabelschnurblut lebensrettend sein. Dies ist insbesondere auch bei Leukämie der Fall, die leider auch Kinder in sehr jungen Jahren schon treffen kann.
Das Besondere am eingelagerten Nabelschnurblut ist, dass es einen besonders langen Zeitraum nutzbar ist. So kann man nicht nur in den ersten vier Jahren mit schneller Hilfe im Krankheitsfall rechnen, sondern auch noch lange danach. Eine Garantie, dass das eingelagerte Blut tatsächlich die Heilung bringt, gibt es aber selbstverständlich nicht. Die Wahrscheinlichkeit aber, dass der Körper die Stammzellen besser aufnimmt, als Fremde, ist deutlich höher.

So denkt man hier durchaus weit in die Zukunft und sichert sich für den Ernstfall ab, der hoffentlich niemals eintritt. Schlimm wäre es nur, sich nicht abgesichert zu haben, wenn man es eigentlich hätte tun können oder müssen.
Eltern müssen nicht viel tun, um sich das Nabelschnurblut des eigenen Kindes einfrieren zu lassen. Lediglich ein Kontakt zur Blutbank muss hergestellt werden. Hier wird dann vereinbart, dass das Blut direkt nach der Geburt eingelagert werden kann. Kostenfrei aber geht das selbstverständlich nicht. Die Beträge, die man hier zahlen muss, sind in der Regel deutlich höher, als man es vielleicht vermutet hätte, jedoch steht der Nutzen dem finanziellen Risiko deutlich positiv gegenüber.

Eine weitere Möglichkeit, das Nabelschnurblut nicht ungenutzt zu lassen, ist eine Spende. Hierzu muss die gebärende Frau der Hebamme lediglich mitteilen, dass sie das Blut gerne spenden möchte. Alles Weitere läuft dann vollkommen kostenfrei. Positiv hieran ist, dass nicht nur das eigene Kind, sondern auch viele andere die eingelagerten Stammzellen nutzen können. So kann man hier nicht nur sich selbst sondern auch anderen Familien ein echtes Geschenk machen.
Wie man es letztlich machen möchte, bleibt immer dem Elternpaar selbst überlassen. Es wäre vermessen zu sagen, dass der Verzicht auf eine Spende mit Egoismus gleichzusetzen ist, denn letztlich zählt für Eltern immer das eigene Kind am Allermeisten.

Kümmert man sich aber rechtzeitig um die Abklärung der Kosten und Umstände, findet man sicherlich schnell einen Weg, der für alle Beteiligten der beste ist.
Die Krankenkassen übernehmen eine solche Einlagerung nicht, da es sich nicht um eine medizinische Notwendigkeit handelt, selbst wenn es einmal zu einer werden könnte.
Bei offiziellen Nabelschnur Blutbanken kann man sich telefonisch informieren oder aber auch persönliche Gespräche vereinbaren. Hier wird dann nicht nur der Vorgang der Entnahme und Aufbewahrung erläutert, sondern auch detailliert über die Nabelschnurblut Kosten gesprochen, denn an diesen steht und fällt das Vorhaben leider viel zu oft.

Social Krankenkasse

Posted by: ana  :  Category: Allgemein

Der Trend zu den sozialen Netzwerken hin ist ja ungebrochen und wird immer stärker. Dass das nicht einfach so an den Krankenkassen vorbei geht, habe ich jetzt beim Krankenkassen Blog gelesen. So haben inzwischen ganze 25 Kassen einen eigenen Twitteraccount, von dem aus sie die Welt mit News versorgen. Eigentlich gar nicht schlecht, denn auch so schafft man sich Neukunden der jüngeren Generation.

 

Hier mal eine Liste, die ich aus dem Blog “geklaut” habe:

 

AOK Bayern https://twitter.com/#!/AOK_Bayern
AOK Nordost https://twitter.com/#!/AOK_Nordost
AOK PLUS https://twitter.com/#!/aok_plus
Audi BKK https://twitter.com/#!/audibkk_presse
Barmer GEK https://twitter.com/#!/gesundexperten
BERGISCHE Krankenkasse https://twitter.com/#!/bergische
BIG direkt gesund https://twitter.com/#!/BIG
BKK advita https://twitter.com/#!/BKK_advita
BKK PwC https://twitter.com/#!/bkkpwc
BKK vor Ort https://twitter.com/#!/BKKvorOrt
DAK https://twitter.com/#!/dak_presse
Deutsche BKK https://twitter.com/#!/deutschebkk
Schwenninger Krankenkasse https://twitter.com/#!/s_gaensler_SKK
HEK https://twitter.com/#!/HEKonline
IKK classic https://twitter.com/#!/ikkclassic
IKK gesund plus https://twitter.com/#!/IKK_gesund_plus
IKK Südwest https://twitter.com/#!/IKKSuedwest
mhplus BKK https://twitter.com/#!/mhplus_news
Novitas BKK https://twitter.com/#!/Novitas_BKK
pronova BKK https://twitter.com/#!/pronova_bkk
SBK https://twitter.com/#!/Siemens_BKK
SECURVITA Krankenkasse https://twitter.com/#!/securvita
SKD BKK https://twitter.com/#!/skdbkk
Techniker Krankenkasse https://twitter.com/#!/TK_Presse
Vereinigte IKK https://twitter.com/#!/vereinigte_ikk

Kur und der lange Weg dorthin

Posted by: ana  :  Category: Allgemein

Es ist heute nicht einfach, eine Mutter zu sein, die Hilfe braucht. Wo man vor Jahren noch ohne Probleme zur Mutter und Kind Kur fahrenn durfte, muss man heute zittern und bangen, ob die Krankenkasse den Antrag bewilligt. Das Geld ist einfach nicht mehr da, ganz zu schweigen von der Bereitschaft, finanziell zu helfen. Dabei gibt es tatsächlich Härtefälle, die eine Kur mehr als nötig haben. Nach Todesfällen, bei chronischer Erkrankung oder auch in einer anderen Lebenskrise. Alleine schaffen das nur die wenigsten, weswegen Familien auseinanderbrechen und Frauen sich nicht mehr ordentlich um ihre Kinder kümmern können. Doch das wird in Kauf genommen, um unseren Etat zu schützen.

Aus den Augen aus dem Sinn ist da wohl eine sehr treffende Aussage, denn Mütter, die an ihre Grenzen geraten, gehen selten damit an die Öffentlichkeit, wenn ihnen ein Antrag auf Kur verweigert wird.Das muss sich ändern, denn wenn sich gewehrt wird, steigt auch das Interesse der Bevölkerung.

 

 

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