Sorgenfrei in der Weihnachtszeit

Posted by: Phillip  :  Category: Allgemein

Jedes Jahr kurz vor dem Jahreswechsel ist es soweit. Wenn Weihnachten vor der Tür steht, wünscht man sich alle Sorgen weit weg, denn nun ist es endlich einmal wirklich Zeit für Familie, Freunde und natürlich auch Liebe. Da Weihnachten schon jetzt kaum mehr aus den Supermärkten wegzudenken ist, ist es nur naheliegend, wenn wir uns heute einmal nur mit dem Weihnachtsfest an sich auseinandersetzen. Immerhin feiern auch unsere Sachbearbeiter bei den Krankenkassen Weihnachten und im neuen Jahr ist noch genügend Zeit für Beschwerden und Beitragserhöhungen.

Schaut man sich Weihnachten einmal genauer an, so sieht man vor allen Dingen auch, dass sich dieses Fest im Laufe der vergangenen Jahre auf ganz besondere Art und Weise verändert hat. Früher war es besonders der

religiöse Hintergrund, wegen dem man sich traf und feierte. Im Grunde ist das ja auch richtig, denn der Ursprung des Weihnachtsfestes ist immerhin die Geburt des Jesuskindes, ob dieses nun existiert hat oder auch nicht. Der obligatorische Gang in die Kirche durfte deswegen bei keiner Familie fehlen. Auch wer sich sonst während des Jahres nicht besonders häufig in den Gotteshäusern hat sehen lassen, der war wenigstens am heiligen Abend dort anzutreffen. Heute ist das ganz anders. Nur Menschen, die sich auch in der heutigen Welt noch der Religion verschrieben haben, gehen noch aus Überzeugung zur Kirche. Für die meisten anderen ist es entweder der Zwang anderer Familienmitglieder oder schlichtweg die geliebte Tradition, der man wenigstens einmal im Jahr so richtig frönen möchte. So bleiben auch in unserer heutigen Gesellschaft die Kirchen nicht leer, auch wenn die Menschen weniger werden, die Weihnachten wirklich aus religiösen Gründen feiern.

Was heute vielmehr im Vordergrund steht, ist die Familie. Eigentlich ist das ja schön, denn durch den gesellschaftlichen Wandel geht auch das Bedürfnis nach Liebe und familiärer Zusammengehörigkeit immer mehr unter. Wenn man sich dann wenigstens einmal im Jahr gemeinsam mit den Lieben treffen und den ein oder anderen Abend genießen kann, sollte man diese Gelegenheit in jedem Fall nutzen. Besonders gilt dies natürlich, wenn noch Oma und Opa in der Familie sind, denn gerade hier weiß man nicht, wie lange man diese Menschen noch hat und wie viele Weihnachtsfeste man noch gemeinsam verbringen kann.

So schön es jetzt klingt, wenn man Weihnachten als Fest der Familie anpreist, so groß sind auch die Schattenseiten, die dieses goldene Fest hat. Was Kindern besonders große Freude bereitet, ist für Eltern und Großeltern nämlich ein wahrer Graus. Wovon hier die Rede ist, sind Geschenke. Selbstverständlich gehören Geschenke zu Weihnachten dazu und sie vollständig zu entfernen, wäre nur allzu falsch. Jedoch artet der weihnachtliche Konsum von Jahr zu Jahr immer mehr aus. Es werden schon Wochen vor dem heiligen Abend tonnenweise Geschenke gekauft, meterweise Papier ausgerollt und gefaltet und prompt ist das eigene Weihnachtsgeld in unsere Konsumgesellschaft geflossen. Dies, so schön es auch zu sein scheint, wenn man die Lieben einmal so richtig beschenken kann, sollte man jedoch einmal überdenken, denn hinter all dem Geldausgeben und Shoppen vergisst man häufig, dass die Weihnachtszeit etwas ganz Besonderes ist. In dieser Zeit nämlich sollte man sich einmal die wohlverdiente Ruhe gönnen, die man das ganze Jahr hindurch nicht bekommt.

Wer dann noch ein wenig Zeit hat, der kann diese besonders sinnvoll investieren, indem er die ein oder andere Weihnachtskarte schreibt und versendet. Dies ist eine durchaus entspannende Tätigkeit, die auch ein wenig entfernt liegt, von Facebook und Konsorten. Und vielleicht springen dann auch ein paar Weihnachtskarten für die liebsten Sachbearbeiter bei den Krankenkassen heraus. Das sorgt dann für die richtige Vorfreude auf das neue und sicherlich turbulente Jahr voller Neuigkeiten und Diskussionen. Bis dann wieder Weihnachten vor der Tür steht.

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Bildquelle: http://www.familie.de

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